Neue VVS Mobil App Version und neues Open Data Portal

Neue Version der VVS Mobil App

Ende April 2018 wurde eine neue Version der VVS Mobil App veröffentlicht. Folgende Neuerungen wurden in dieser Version implementiert:

VVS Ticker

Fahrgäste können damit eine oder mehrere selbst gewählte Verbindungen „überwachen“. Das bedeutet, dass sie in der App angezeigt bekommen, ob auf ihrer Verbindung eine Störung oder eine Verspätung vorliegt oder ob die Fahrt ausfällt. Nutzer können definieren, für welchen Zeitraum und für welche Linie die Verbindung überwacht werden soll. Außerdem lässt sich konfigurieren, ab wieviel Minuten Verspätung man über eine verspätete Fahrt informiert werden und ob man Push-Nachrichten erhalten will. Der VVS Ticker befindet sich derzeit noch in einem Praxistest-Status („Beta-Status“), er könnte also noch Fehler enthalten oder zwischendurch geändert werden.

Neue Live Karte mit allen Sharing-Anbietern in der Region

Mit der neuen Live Karte können Fahrgäste genau nachvollziehen, wo sich Bus und Bahn gerade befinden und ob sie pünktlich unterwegs sind.

Derzeit ermitteln und melden die S-Bahnzüge ihre aktuelle Position noch nicht selbständig. Stattdessen wird ihre Position nur bei der Vorbeifahrt an bestimmten Streckenpunkten ermittelt und mit dem Fahrplan abgeglichen. Insbesondere wenn ein S-Bahnzug zwischen zwei solchen Streckenpunkten zum Stehen kommt, wird er quasi zum Geisterzug, da seine Position zwischen den Steckenpunkten nur interpoliert wird.

Als erste Mobilitäts-App in der Region gibt sie nun auch einen Überblick über alle Sharing-Angebote im Großraum Stuttgart. Auf der Live Karte kann man automatisch sehen, ob und wo Bike- und Carsharing-Möglichkeiten bestehen.

Neue Live Karte in der VVS Mobil App

Neue Live Karte in der VVS Mobil App

Wer die Apps von car2go, stadtmobil, flinkster, Call a Bike oder RegioRadStuttgart installiert hat, kann direkt aus der VVS-App heraus auf die Anbieter-App wechseln, um ein Auto oder ein Fahrrad zu buchen. Beim E-Bike-Anbieter nextbike und dem E-Rollersystem Stella gelangt man auf die jeweiligen Internetseiten.

Bedarfsbus Schorndorf

Mit der VVS Mobil App kann man sich jetzt auch Fahrten des Bedarfsbus Schorndorf anzeigen lassen. Für die Buchung kommt man mit einem Klick in die Reallabor Schorndorf App.

Eine ausführliche Beschreibung der neuen Funktionen finden Sie beim VVS aktuell hier.

VVS Open Data Portal

Der VVS hat nun auch sein angekündigtes Open Data Portal gestartet. Auf dem Portal wird ein wachsender Datenbestand zu den Themen Mobilität und Verkehr zur Verfügung gestellt. Aktuell sind hier Fahrplan- und Infrastrukturdaten für das Verbundgebiet zu finden. Darüber gibt es Services zur direkten Einbindung in Webseiten oder zur Nutzung auf dem Computer. Eine Schnittstelle zur VVS Echtzeitverbindungsauskunft soll es ebenfalls bald geben.

Die Stuttgarter Zeitung hat ebenfalls über diese Neuerungen berichtet und liefert dazu auch einige interessante Hintergrundinformationen.

Ein Gedanke zu „Neue VVS Mobil App Version und neues Open Data Portal

  1. Daniel Stubbacher

    Das mit der Live-Karte ist so eine Sache. Aus zwei Gründen störe ich mich an dem Wort „Live“.

    1) Der VVS hat schon einige Zeit Probleme mit den Live-Daten der SSB-Busse und -Bahnen. Zu sehen ist das, wenn Streckenstörungen vorliegen. Während in der Auskunft („von A nach B“) und im Abfahrtsmonitor die abweichenden Zeiten orange angezeigt werden, zeigt die „Live“-Karte die Bahnen pünktlich an.

    Das Problem daran ist, dass bei den Fahrten das Uhren-Symbol („Echtzeit“) eingeblendet ist. Das suggeriert pünktliche Bahnen. Ich hätte kein Problem damit, wenn man das Uhren-Symbol entfernt, sodass man als Nutzer weiß, dass die Positionen nicht auf Echtzeitdaten, sondern auf Fahrplandaten beruhen.

    2) Von der SSB werden lediglich Verspätungen gemeldet. In deren System ist es nicht vorgesehen, „Verfrühungen“ zu melden. Heißt konkret: ist ein Bus in den Abendstunden schneller unterwegs und seiner Zeit voraus, wird der Bus grundsätzlich nicht an seiner tatsächlichen Stelle angezeigt, sondern stets an derjenigen, an der er laut Fahrplan sein müsste. Die „Live“-Karte funktioniert also nur in eine Richtung. „Negative Verspätungen“ werden nicht erfasst.

    Der VVS beteuert stets, dass solche Fälle NIE vorkommen und falls doch, würde man an der nächsten Haltestelle abwarten. Damit hat mich der VVS schon mehrfach behelligt. Tatsächlich gibt es intern eine Regelung, wonach die Busfahrer abwarten sollen – jedoch gilt das nur für ausgewählte Haltestellen und nicht für jede.

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