Archiv der Kategorie: Fahrplan

Fahrplanänderungen im Dezember 2019

Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2019 wird es auch bei der S-Bahn einige Änderungen geben.

So wird der 15-Minuten Takt, der schon lange vom Auftraggeber Verband-Region-Stuttgart beschlossen wurde, nochmals ausgeweitet. Zukünftig wird es Montag-Freitag auch zwischen ca. 12:00 und 15:00 auf vielen Strecken einen 15-Minuten Takt geben. Weiterhin davon ausgenommen sind die Strecken:

  • Kirchheim(Teck)-Plochingen (S1)
  • Stuttgart-Vaihingen-Filderstadt (S2)
  • Stuttgart-Vaihingen-Flughafen/Messe (S3)
  • Marbach-Backnang (S4)
  • Renningen-Böblingen (S60)

Auf diesen Streckenabschnitten wird wohl auch zukünftig nur alle 30 Minuten ein Zug fahren.
Denn auf der ersten Strecke sind mehr Züge aufgrund der Eingleisigkeit überhaupt nicht möglich. In der Diskussion ist hier jedoch eine „Teilung“ der S1 ab 2025, sodass in der Hauptverkehrszeit jeder 2. Zug ab Wendlingen nach Nürtingen fahren könnte. Damit bekämen Wendlingen und Wernau in der Hauptverkehrszeit einen 15-Minuten Takt. Außerdem wären Nürtingen und Oberbohingen neu an das S-Bahnnetz angeschlossen.

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Bauarbeiten im Sommer bei der S-Bahn Stuttgart

Vor mehr als einem Monat berichteten wir in diesem Beitrag über die fehlenden Informationen zu Fahrplanabweichungen bei den Linien S1-S3 aufgrund von Bauarbeiten im Tunnel zwischen Schwabstraße und Österfeld. Wir hatten uns erhofft, dass, vielleicht auch angestoßen durch unseren Beitrag, endlich eine offizielle Meldung des VVS oder der DB, die noch 2016 das vollmundige Versprechen gab, man wisse bei Vollsperrungen 1 Jahr vorher, wo gebaut werde, herausgegeben wird.

Geschehen ist jedoch fast nichts!

Bis heute, nicht einmal einem Monat vor Beginn der Baumaßnahme, gibt es von offizieller Seite keine Information für die Öffentlichkeit, wann und wie die Bauarbeiten ablaufen sollen. Auch der Verband Region Stuttgart hat auf Nachfrage keine weiteren Informationen zu den Baumaßnahmen (herausgegeben). Von dieser Seite kam lediglich eine Pressemitteilung der Bahn vom Frühjahr 2019 mit dem heute wohl eher spöttisch zu verstehenden Inhalt:

„Im Zeitraum der baden-württembergischen Sommerferien und darüber hinaus (29. Juli bis 15. September 2019) kündigt DB Netz umfangreiche Arbeiten zur Erneuerung von Gleisen und Weichen im Bahnhof Stuttgart-Vaihingen und auf dessen Zulaufstrecken an. Diese Maßnahme ist der regulären Instandhaltung zuzurechnen und steht nicht in Verbindung mit Stuttgart 21 oder der Errichtung des zusätzlichen Bahnsteiges in Stuttgart-Vaihingen.

In unterschiedlichen Bauphasen wird es zu eingleisigem Betrieb (auch im S-Bahn-Tunnel zwischen Vaihingen und Schwabstraße) oder tageweise sogar zu Vollsperrungen kommen (voraussichtlich zwischen Rohr und Böblingen an den beiden letzten Ferienwochenenden). Zur Entlastung der bauzeitlich eingeschränkten Infrastruktur werden bei den Linien S1, S2 und S3 Umleitungen über die „Panoramabahn“ und Stuttgart Hbf (oben) und Fahrplanausdünnungen (Entfall von Zwischentaktzügen) erforderlich sein.

Weitere Details zum Betriebskonzept während dieser Bauarbeiten sind zum Zeitpunkt des Versandes […] noch ganz am Anfang der Planungsphase. Die Ergebnisse werden den Fahrgästen aber rechtzeitig kommuniziert.“

Dass so viele Baumaßnahmen vor der Inbetriebnahme von Stuttgart 21 durchgeführt werden hängt aber sicherlich sehr wohl auch mit dem Fehlen der Panoramabahn mit Anbindung an den Hauptbahnhof nach der Inbetriebnahme von Stuttgart 21 und der hoffentlich nie folgenden kompletten Stilllegung des jetzigen Kopfbahnhofes zusammen.

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Bauarbeiten auf den Linien S4-S6/S60

In den folgenden Wochen wird es, wie schon in einem Kommentar zum Beitrag „Baustelleninformationschaos“ angedeutet, wieder einmal aufgrund von Stuttgart 21 Bauarbeiten zu Einschränkungen auf den Linien S4-S6 und S60 kommen. Das Neue ist jedoch, dass sich die Bauarbeiten nicht, wie bisher üblich, nur auf das Wochenende und den Nachtverkehr beschränken, sondern auch Wochentage in der Schulzeit treffen.

So kommt es an folgenden Tagen zu Änderungen:

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„Baustelleninformations-Chaos“ bei der S-Bahn Stuttgart

Nachdem die Fahrgäste durch die diversen „Dauerbaustellen“ bei der S-Bahn, wie die Instandhaltungsfenster im Stammstreckentunnel oder die Bauarbeiten in Obertürkheim und Feuerbach wegen Stuttgart 21, die mehrmals im Jahr zu Behinderungen führen, schwer geplagt sind, kamen in den letzten Monaten zusätzlich weitere Baustellen, wie die Streckensperrung zwischen Schorndorf und Waiblingen oder die Weichenerneuerung in Ditzingen, die den S-Bahn-Verkehr massiv einschränkten, hinzu.

Baustelle Bahnhof Feuerbach

Baustelle Bahnhof Feuerbach (28.2.2019)

Viele dieser Baustellen wird man nun einfach ertragen müssen, da jahrelang nur wenig Geld in das Schienennetz der DB investiert wurde, was sich nun rächt. Manche Modernisierungen, waren sicherlich längst überfällig, andere wegen Stuttgart 21, von dem die Fahrgäste ja laut früherer Aussagen der DB vor der Volksabstimmung überhaupt nichts mitbekommen sollten, nötig.

Bei diesen Baustellen wurde meist lange im Vorfeld informiert. Die Einschränkungen hielten sich vergleichsweise in Grenzen. Schienenersatzverkehr war meist nur nachts oder an Wochenenden nötig.

Im Sommer soll es jedoch eine weitaus größere Baumaßnahme geben, über die noch fast überhaupt nichts bekannt ist!

Wahrscheinlich ist derzeit, dass zwischen Schwabstraße und Vaihingen, sowie zwischen Rohr und Böblingen gebaut werden wird, was teilweise zu Vollsperrungen und teilweise zu einseitigen Gleissperrungen führen wird. Dies bedeutet, dass die Bahnen nur ein Gleis für beide Richtungen zur Verfügung steht. Beides würde bei den Linien S1, S2 und S3 zu erheblichen Ausfällen führen.

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Bahn will mit ETCS aus der Not eine Tugend machen

In München wird gerade für viele Milliarden Euro eine zweite Stammstrecke für die S-Bahn gebaut. In Stuttgart hat man sich stattdessen für die ebenfalls teure ETCS Signaltechnik entschieden, um die verspätungsgeplagte S-Bahn zu entlasten und wieder pünktlicher zu bekommen. ETCS steht für European Train Control System und soll die Kapazität der vorhandenen Stammstrecke erhöhen und dadurch die Pünktlichkeit verbessern. Dieser Plan hat Mitte März einen schweren Dämpfer erhalten, weil der Bund die Mittel für die Digitalisierung des Schienenverkehrs massiv gekürzt hat und ohne diese Bundesmittel die Einführung von ETCS bei der S-Bahn Stuttgart nicht zu stemmen ist.

Unbestätigten Hinweisen zufolge arbeitet die Bahn aber parallel schon an einem Plan B, der kurioserweise ebenfalls ETCS heißen wird. Mit dem Easy Timetable Correction System will die Bahn aus der Not – den häufigen Verspätungen – eine Tugend machen. Ab Dezember 2020, wenn zwischen 6 und 20.30 Uhr auf allen Linien alle 15 Minuten ein Zug fahren wird, soll bei Erreichen einer durchschnittlichen Verspätung von ca. 15 Minuten einfach der Fahrplan um 15 Minuten „korrigiert“ werden. Schließlich kann es den Fahrgästen ja egal sein, ob sie mit dem geplanten oder einem verspäteten Vorgängerzug pünktlich an ihr Ziel kommen. Bei Bedarf wäre diese „Korrektur“ um jeweils 15 Minuten sogar mehrfach täglich denkbar, um auch größere Verspätungen (30, 45, … Minuten) zu eliminieren.

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S-Bahn nach Filderstadt ein Jahr gekappt!

Die politische Aussage, die S-Bahn würde von der Stuttgart 21-Baustelle überhaupt nichts mitbekommen, konnten eigentlich nur diejenigen glauben, die das Denken ausgeschaltet haben. So gehen unter anderem die zahlreichen Rampensperrungen und Bauarbeiten z.B. in Feuerbach mit gravierenden Einschränkungen auf das Konto des Milliardenprojektes.

Und auch darüber, dass die wichtigste S-Bahn-Umleitungsstrecke von Hauptbahnhof (oben) über die Panoramastrecke nach Vaihingen bereits kurz vor der geplanten Inbetriebnahme von Stuttgart 21 gekappt wird und dass die Regional- und Fernzüge von der Gäubahn nach Stuttgart Hbf aus heutiger Sicht mindestens drei Jahre lang bereits in Stuttgart-Vaihingen enden und damit die sowieso schon vollen S-Bahn Linien S1-S3 zusätzlich belasten werden, haben wir schon berichtet.

Was aber in den letzten Monaten bekanntgegeben wurde, nämlich dass der Bahnhof Flughafen/Messe und der wichtige Verkehrsknotenpunkt Filderstadt-Bernhausen aufgrund der Bauarbeiten für den neuen Flughafen-Terminalbahnhof (3. Gleis genannt) für die Züge aus Singen/Horb für ein ganzes Jahr vom S-Bahn Verkehr abgeschnitten werden soll, hat nochmal eine ganz andere Dimension.

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Rampensperrungen wegen S21-Bauarbeiten

Anlässlich der Fahrplankonferenz im September 2018 wurden auch die baustellenbedingten Fahrplanänderungen für die S-Bahn vorgestellt. →Wir berichteten.

Nun rücken vor allem die S-Bahn-Rampensperrungen (Ein- bzw. Ausfahrtgleise zu/von der Stammstrecke) an insgesamt 11 Wochenenden näher. Diese sind wegen der im Bau befindlichen Verlängerung der Stammstrecke zwischen Hauptbahnhof (tief) und der neuen Haltestelle Mittnachtstraße erforderlich.

An den 6 Wochenenden vom 12.01. bis zum 17.02. sind jeweils zwischen Freitag ca. 23:30, den gesamten Samstagen und Sonntagen zwischen Stuttgart Hauptbahnhof (tief) und Stuttgart Bad-Cannstatt beziehungsweise Stuttgart-Nordbahnhof keine Fahrten möglich.

Bitte informieren Sie sich bei Bedarf, ob die Sperrung am Montagmorgen tatsächlich aufgehoben ist und alle S-Bahnen wie geplant fahren. 

Durch die Sperrung kommt es zu folgenden Einschränkungen:

  • Alle S-Bahnen verkehren nur im Halbstundentakt.
  • Die Linie S1 wird über Hauptbahnhof (oben) und die Panoramastrecke umgeleitet und hält somit nicht zwischen Österfeld und Stadtmitte.
  • Die Linie S2 verkehrt geteilt. Zwischen Stuttgart Hauptbahnhof (tief) und Filderstadt fährt sie regulär. Außerdem verkehrt die S2 zwischen Stuttgart Hbf (oben) und Schorndorf. Jedoch ist ein Umsteigen in Stuttgart Hauptbahnhof mit einem Fußweg von ca. 13 Minuten verbunden, was die Gesamtfahrzeit von Filderstadt nach Schorndorf mit der S-Bahn um 30 Minuten verlängert. Tagsüber besteht für Fahrgäste von/nach Waiblingen oder Schorndorf stündlich die Möglichkeit, den Regionalzug R2 zu nutzen, welche die Fahrzeit wesentlich verkürzt.
  • Die Linie S3 verkehrt ebenfalls geteilt. Zwischen Stuttgart Hbf (tief) und Flughafen/Messe gibt es keine Einschränkungen. Zwischen Stuttgart Hbf und Bad Cannstatt verkehrt die S3 nicht. Stattdessen können die Linien S1 oder S2, sowie Regionalzüge (keine IRE) vom Hauptbahnhof (oben) mit VVS-Tickets benutzt werden. Zwischen Bad Cannstatt und Backnang verkehrt die S3 ebenfalls regulär. Auch hier besteht für Fahrgäste von/nach Waiblingen, Winnenden und Backnang die Möglichkeit den Regionalzug vom Hbf (oben) zu nutzen. Dieser verkehrt samstags in einem etwas ungeraden Halbstundentakt und sonntags stündlich.
  • Die Nordlinien S4, S5 und S6 fahren vom Hauptbahnhof (oben) ab.
  • Die Linie S60 verkehrt am gesamten Wochenende nur zwischen Renningen und Böblingen. So ergeben sich von/nach Stuttgart in Renningen Umsteigezeiten von etwas mehr als 15 Minuten.

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Fahrplankonferenz S-Bahn Stuttgart (Zusammenfassung)

Bei der Fahrplankonferenz werden Fahrplanänderungen auf Grund von Bauarbeiten, sowie Angebotserweiterungen beschlossen.

Hinweis: Dieser Beitrag ist lediglich eine Zusammenfassung der wichtigsten Änderungen. Das vollständige Ergebnisdokument zur Fahrplankonferenz inklusive aller Details können Sie auf Wunsch →hier herunterladen.

Im 2. Halbjahr 2018 finden (meist an den Wochenenden) Bauarbeiten statt, die Einfluss auf den S-Bahn-Fahrplan haben, u.a.:

  • Zwischen Sa, 27.10. und Di, 30.10.2018 finden zwischen Böblingen und Herrenberg Brückenbauarbeiten mit durchgehender Vollsperrung statt. Es wird ein Schienenersatzverkehr eingerichtet.
  • Vom Fr, 26.10. bis Do, 08.11.2018 finden in Ulm Hbf umfangreiche Bauarbeiten im Zuge von S21 statt. Als Folge dieser Bauarbeiten werden Fernzüge statt über das Filstal großräumig über Aalen und die Remsbahn umgeleitet. Durch die starke Auslastung dieser Strecke kann es zu Beeinträchtigungen bei der Linie S 2 kommen.
  • Vom Do, 22.11. bis So, 25.11.2018 Bauarbeiten in Stuttgart-Feuerbach.
    Die Linien S 4 und S 5 können am Bahnhof S-Feuerbach nicht halten. Die Linie S 6/60 beginnt und endet in Stuttgart-Zuffenhausen.
    Zwischen Stuttgart-Zuffenhausen und Stuttgart-Feuerbach wird ein Schienenersatzverkehr eingerichtet.

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S-Bahn-Rampen-Sperrungen

Es wird ernst. Die massiven Bauarbeiten rechts neben der Einfahrtrampe der Linien S1- S3 lassen nichts Gutes erahnen.

Umbau der Rampe

Umbau der Rampe

Im Rahmen der Weiterführung der Stammstrecke bis zur Mittnachtstraße wird die Nordrampe, die derzeit noch zur Einfahrt der S-Bahnlinien S1-S3 von Stuttgart-Bad Cannstatt kommend in die unterirdische Station Hauptbahnhof (tief) benützt wird, an diesem und dem nächsten Wochenende beginnend jeweils Freitag Abend, 20 Uhr bis Sonntag Betriebsschluss, also vom Fr, 23. bis So, 25.2.2018 und Fr., 2. bis 4.3.2018 wegen den erforderlichen Umbau- und Anschlussarbeiten ganz gesperrt werden. Die Einfahrt in die Stammstrecke kann daher nur über ein einziges Gleis in der Südrampe stattfinden, das normalerweise nur von den Linien S4-S6/S60 benützt wird. Durch diese Kapazitätsminderung sind Fahrplanänderungen erforderlich, die Sie dem Flyer Rampensperrung der S-Bahn Stuttgart entnehmen können. So fahren nur die Linien S2, S4 und S6 ohne Einschränkungen, die S1 fährt während dieser Zeit über Hbf (oben) und die Panoramastrecke ohne Zwischenhalt nach S-Vaihingen, die S3 wird zweigeteilt, einmal Backnang <-> Stuttgart-Bad Cannstatt und Stgt-Hbf (tief) Flughafen, die S5 wendet in Hbf (oben) und die S6 fährt ab Schwabstraße als S3 weiter bis Flughafen/Messe.


Das Licht am Ende von Gleis 2 in der Station Hauptbahnhof (tief) lässt auf Mauerdurchbrüche schließen.

Wir hoffen, dass am Montagmorgen das nördliche Einfahrtsgleis wieder ohne Einschränkung benutzt werden kann. Wenn nicht, darf man auf das Chaos während der Hauptverkehrszeit und bei den zu erwartenden eisigen Temperaturen gespannt sein.

Es ist allerdings zu befürchten, dass solche Aktionen in der nächsten Zeit noch öfters notwendig werden.

Notbetrieb bei der S-Bahn

S-Bahn-Einfahrt vom Gleisvorgeld in den Stammtunnel

S-Bahn-Rampe zum Stammtunnel. Auf das Bild klicken, um es zu vergrößern.

Zum mehrfach wiederholten Mal musste am vergangenen Dienstag die Stuttgarter S-Bahn gesamthaft auf Notbetrieb umschalten. Die Stuttgarter Zeitung berichtete am 8.11.2017 in S-21-Arbeiten bringen S-Bahn aus dem Takt u. a. von 14 gravierenden S-Bahnstörungen innerhalb von 24 aufeinanderfolgenden Arbeitstagen.

Damit verbunden war im Durchschnitt etwa jeden dritten Tag, in der Hauptverkehrszeit vom 15-Minutentakt auf 30-Minutentakt umzustellen, von den weiteren damit verbundenen Zugausfällen, vorzeitigen Wenden einzelner Linien und Verspätungen ganz abgesehen.

Natürlich ist es nie auszuschließen, dass unvorhersehbar Schäden auftreten. Endlich wurde auch erkannt, dass das Alter und der Zustand der S-Bahnanlagen für viele Störungen verantwortlich sind. Um den Zustand zu verbessern, hat man im vergangenen Jahr das wöchentliche sogenannte Wartungsfenster in der Nacht von Montag auf Dienstag eingeführt, in dem ab 22:30 Uhr auf der Stammstrecke nur eingeschränkt gefahren wird. Auch diesen Preis muss man für Verbesserung bezahlen.

Aber jetzt werden während der Woche auch noch in anderen Nächten, die nur ein sehr kurzes Zeitfenster für Arbeiten am Gleis bieten, durch Stuttgart 21 entstandene Arbeiten eingeschoben. Da wird an der wohl sensibelsten Stelle des Gleisvorfelds zum Hauptbahnhof an einer Weiche gearbeitet, wo maximal eine Stunde später wieder mit Höchstlast gefahren werden muss. Die Wiederinbetriebnahme der Weiche misslingt, der Notfall ist da und zwingt während der morgendlichen Spitzenverkehrszeit zum wiederholten Mal zur Halbierung des S-Bahnangebots.

So kann und darf es beim besten Willen nicht weitergehen!

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